Bärchen, Freundschaftsgeschenke und kleine Wesen zum Liebhaben – alles, was du für den Einstieg ins Amigurumi-Häkeln wissen musst.
Amigurumi kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie "gehäkeltes oder gestricktes Kuscheltier". Meist werden dabei runde, dreidimensionale Figuren in festen Maschen gearbeitet, gestopft und anschließend mit Details wie Augen, Öhrchen oder kleinen Armen versehen.
Das Schöne daran: Du brauchst nur wenige Grundtechniken, um loszulegen – und schon nach ein oder zwei Projekten entwickelst du ein Gefühl dafür, wie aus flachen Runden plötzlich ein kleiner Bär oder Hase entsteht.
Glattes Garn ohne Flausch, damit die Maschen gut sichtbar bleiben und die Form sauber wird.
Meist 1–2 mm kleiner als auf der Banderole angegeben – so wird die Maschine enger und die Füllung bleibt drin.
Waschbare Bastel- oder Kissenfüllung zum gleichmäßigen Ausstopfen der Figuren.
Zum Einrasten von der Rückseite fixiert – für Babyspielzeug besser aufgestickte Augen verwenden.
Unverzichtbar, um den Rundenanfang beim spiraligen Häkeln nicht zu verlieren.
Stumpfe Nadel mit großem Öhr für Einzelteile und zum sauberen Vernähen.
Fast jedes Amigurumi beginnt mit einem Fadenring, den du am Ende straff zuziehst – so entsteht ein Zentrum ohne Loch in der Mitte.
Anders als bei flachen Projekten wird meist ohne Wendeluftmaschen in fortlaufenden Runden gearbeitet – ein Maschenmarkierer hilft, die Übersicht zu behalten.
Über gezielte Zu- und Abnahmen entsteht die runde Form von Kopf, Körper und Gliedmaßen – die Anleitung gibt dir dabei genau vor, wo.
Zum Schluss werden die Einzelteile gleichmäßig gefüllt und mit der Vernähnadel unsichtbar zusammengenäht.
Der perfekte Einstieg ins Amigurumi – in einem Wochenende von der ersten Masche bis zum fertigen Bären.
Süßes Ostergeschenk mit beweglichen Ärmchen.
Ideal, um Zunahmen und Abnahmen zu üben.
Häkle ein kleines Übungskügelchen mit Magic Ring und Zunahmen, bevor du dein erstes Projekt beginnst.
Feste, enge Maschen sorgen dafür, dass die Füllung später nicht sichtbar durchdrückt.
Notiere dir die Maschenzahl am Ende jeder Runde – so findest du Fehler sofort und musst nicht alles auftrennen.